Am Gipfel des Giilavarri - Blick Richtung Skibotn

Rückblick

Die Skitourensaison 2026 in Lyngen

Als ich Ende April die letzten Felle zusammenpackte, blieb vor allem eines hängen: Wieder einmal hat Lyngen gezeigt, warum ich seit so vielen Jahren immer wieder hierher zurückkehre.

Die Saison 2026 war von einer ungewöhnlich langen Wärmeperiode im März geprägt. Manchmal regnete es sogar bis zur Waldgrenze, und wer nur auf die Wetterkarte geschaut hat, hätte wohl das Schlimmste befürchtet. Doch der Winter hatte bereits früh die Grundlage gelegt. Die Schneemengen waren außergewöhnlich, und so blieben die Tourenverhältnisse über weite Strecken erstaunlich gut. Oft genügten ein paar Höhenmeter, und man stand wieder im Winter.

Besonders beeindruckt hat mich auch heuer wieder die Vielfalt der Region. An einem Tag waren wir im Tamokdalen unterwegs, wo die Landschaft mit ihren Birkenwäldern und der trockenen Kälte oft eher an den tiefsten Winter erinnert. Wenige Tage später standen wir ganz im Norden bei Storgalten oder Russelvfjellet über dem Fjord und blickten hinaus auf das Meer. Kaum ein anderes Skitourengebiet bietet auf so kleinem Raum eine derartige Vielfalt an Landschaften, Touren und Stimmungen.

Und dann ist da noch die Magic Mountain Lodge.  Henrika hat die besondere Gabe, eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich vom ersten Moment an wohlfühlt. Nach einem langen Tag am Berg sitzt man mit müden Beinen am Tisch, blickt über den Fjord und freut sich auf das Abendessen – und irgendwie schafft es die Küche immer wieder, die Erwartungen zu übertreffen.

Ein großes Dankeschön geht natürlich an das gesamte Team. Patrik, Samu, Eli, Iro und Irina sorgen oft im Hintergrund dafür, dass alles funktioniert. Sie sind da, wenn man etwas braucht, helfen mit einem Lächeln weiter und tragen entscheidend dazu bei, dass aus einer Skitourenwoche mehr wird als nur ein Urlaub.

Vor allem aber danke ich allen Gästen, die ihre Zeit, ihr Vertrauen und ihre Begeisterung mitgebracht haben. Die Gipfel, der Schnee und die Landschaft sind beeindruckend – das, woran man sich am Ende erinnert, sind aber meistens die gemeinsamen Erlebnisse.

Ich freue mich schon jetzt darauf, im nächsten Winter wieder nach Norden aufzubrechen. Denn eines weiß ich mittlerweile ziemlich sicher: Egal wie oft man nach Lyngen kommt – irgendwann beginnt man nicht mehr nur die Berge zu vermissen, sondern das Gefühl, dort zu sein.

Hier findet ihr bereits die Termine für meine Skitourenwochen in Lyngen 2027

Skitourensaison 2026

Highlights

Skitour auf den Giilavarri - Blick auf den Lyngenfjord
In der Grillhütte bei Verden Ende kann man sich gut am Feuer aufwärmen, während draussen der Sturm tobt.
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Abfahrt vom Storgalten
Aufstieg direkt bei Lyngseidet - eine gute Schlechtwetter Variante
Kurz vor dem Gipfel des Storgalten - einer der nördlichsten Berge der Lyngen Alpen
Frühjahrstour mit Henrika in Richtung Daltinden
Blick Richtung Norden - knapp unterhalb des Gipfels
Unterwegs zum Fastdalstinden - irgendwo beimRottenvikvatnet
Bei der Abfahrt vom Kavringtinden kommt man bei der Skihütte vorbei
Blick Richtung Skibotn, im Aufstieg zum Giilavarri
Aufstieg südseitig auf den Fastdalstinden - für mich die beste Variante....für Kurt auch :-)
Am Gipfel des Giilavarri - Blick Richtung Skibotn
Det finnes ikke dårlig vær, bare dårlige klær - Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter......
Sjufjellet, knapp unterhalb  des Gipfels
Skitour auf den Fastdalstinden, Aufstieg über die Südseite
Skitour auf den Rissavarri - Blick auf den Lyngenfjord und Storhaugen
Blick Richtung Lyngenfjord und Tafeltinden
Skitour auf den Risavarri -Blick Richtung  Lyngseidet